Regionalagentur Westfälisches Ruhrgebiet
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Beschäftigtentransfer

Das Land NRW bietet Unternehmen und von Arbeitslosigkeit bedrohten Beschäftigten wirksame Transferinstrumente an. Mit finanzieller Unterstützung der Agentur für Arbeit und des Landes NRW verbessert in solchen Fällen eine Transfergesellschaft die Chancen, auf eine berufliche Neuorientierung oder einen neuen Arbeitsplatz.

Was können Transfergesellschaften leisten?

Transfergesellschaften bieten von Arbeitslosigkeit bedrohten oder gekündigten Beschäftigten ein befristetes Arbeitsverhältnis. Die Transferträger unterstützen den Transfer-Beschäftigten intensiv. Während der Laufzeit der Transfergesellschaft können sich die hier Beschäftigten beruflich neu orientieren und einen neuen Arbeitsplatz finden.

Das Förderangebot

Gefördert werden können Betriebe und deren Beschäftigte, die Entlassungen infolge einer Betriebsänderung im Sinne des § 111 Betriebsverfassungsgesetz vornehmen müssen. Die Beschäftigten müssen von Arbeitslosigkeit bedroht sein. Dies muss bei der Agentur für Arbeit angezeigt werden.

Bei der Transfergesellschaft wird der größte Teil der anfallenden Kosten über das sogenannte Transferkurzarbeitergeld von der Agentur für Arbeit finanziert. Darüber hinaus gibt es beim Unternehmen verbleibende Lohnkostenanteile. Kosten für Beratung und Verwaltung (Overheadkosten) können aus dem Landes-ESF-Programm öffentlich bezuschusst werden. Der von Arbeitslosigkeit Bedrohte muss vor Eintritt in die Transfergesellschaft an einer Profilingmaßnahme teilgenommen haben.

An wen kann man sich wenden?

Beratungen zu dem Förderinstrument und zur Antragstellung vor Ort bieten die G.I.B. NRW und die Regionalagentur Westfälisches Ruhrgebiet an. Weitere Informationen unter dem folgenden Link verfügbar: