Regionalagentur Westfälisches Ruhrgebiet
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Fördern im Verbund – Betriebe bilden gemeinsam aus

Viele kleine und mittlere Betriebe wollen ausbilden, können aber aufgrund ihrer Spezialisierung nicht alle vorgeschriebenen Ausbildungsinhalte vermitteln. Hier hilft die vom Land mit Mitteln des ESF geförderte Verbundausbildung durch zwei oder mehrere Unternehmen. Das schafft neue Lehrstellen, verbessert nicht selten die Ausbildungsqualität und sichert den dringend benötigten Fachkräftenachwuchs der Betriebe.

Was ist Verbundausbildung?

In der Verbundausbildung schließt sich ein Betrieb, der nicht alle Ausbildungsinhalte anbieten kann, mit einem oder mehreren Partnerbetrieben zusammen, um gemeinsam einen Jugendlichen auszubilden. Als Verbundpartner kann auch ein Bildungsdienstleister auftreten. Die Gesamtverantwortung für die Ausbildung liegt beim koordinierenden Betrieb, der mit dem Jugendlichen den Vertrag abschließt und auch die Ausbildungsvergütung zahlt. Mindestens sechs Monate der Ausbildungszeit muss der Jugendliche im Partnerbetrieb arbeiten und lernen.

Für den Bereich der Altenpflege gelten besondere Bestimmungen (s. Merkblatt zur Ausbildung im Verbund).

Was wird gefördert?

Das nordrhein-westfälische Arbeitsministerium unterstützt kleine und mittlere Unternehmen bei der Bereitstellung von betrieblichen Ausbildungsplätzen im Verbundmodell einmalig mit 50 % der zuwendungsfähigen Ausgaben bis zu einem Höchstbetrag von 4.500 € je Ausbildungsplatz.

Zuwendungsfähige Ausgaben können sein:

  • bei Verbünden zwischen Betrieben: die Ausbildungsvergütung brutto
  • bei Verbünden zwischen Betrieben und Bildungsdienstleister: die notwendigen maßnahmebezogenen Personal- und Sachausgaben des Bildungsdienstleisters.

Weiter Informationen

Nähere Informationen sind auf der Website des MAGS NRW erhältlich.
Ansprechpartner sind die Regionalen Koordinierungsstellen des Ausbildungskonsenses bei den Industrie- und Handelskammern.
Bei Fragen hilft zudem die Regionalagentur weiter.