100 Ausbildungsplätze für behinderte Jugendliche
In Nordrhein-Westfalen wurde im Januar 2007 die Förderaktion "100 zusätzliche Ausbildungsplätze für behinderte Jugendliche und junge Erwachsene in Nordrhein-Westfalen" gestartet und seitdem mit 100 Ausbildungsplätzen pro Jahr fortgesetzt. In dem Programm werden die Jugendliche als Auszubildende bei Berufsbildungs- oder Berufsförderungswerken eingestellt. Ihre praktische Ausbildung absolvieren sie zu mehr als 50 % in Betrieben des ersten Arbeitsmarktes (Kooperationsbetriebe).
Die theoretische Ausbildung erfolgt ganz überwiegend in einem regulären Berufskolleg. Im Falle von behindertenspezifischen Ausbildungsgängen gemäß § 66 BBiG bzw. 42 m HwO besuchen Auszubildende nach Möglichkeit auch Förderkollegs. Solche Angebote werden auch genutzt, wenn Abgänger von Förderschulen Probleme haben, dem Berufsschulstoff in anerkannten Ausbildungsberufen angemessen zu folgen. In jedem Fall unterstützen die Bildungsträger die Jugendlichen bei der Bewältigung des Lernstoffs, bei sozialen und gesundheitlichen Problemlagen.
Ein wesentlicher Schwerpunkt dieser Förderschiene liegt im Westfälischen Ruhrgebiet. Die Berufsförderungswerke Dortmund und Hamm stellen einen großen Anteil der jährlich 100 Ausbildungsplätze.
Weitere Informationen zu dem Programm
Weitere Informationen zum Programm "100 Ausbildungsplätze für behinderte Jugendliche" enthält der Flyer des MAIS, die Homepage der G.I.B. und des MAIS.
Über die in der Region Westfälisches Ruhrgebiet vorhandenen Angebote kann man sich direkt bei den Berufsförderungswerken (Dortmund, Hamm) informieren.
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